130 Tage in der Todeszone: Ukrainische Infanterie unter Dauerbeschuss
Wichtige Fakten
- • Ukrainische Soldaten halten bis zu sechs Monate in der Todeszone aus.
- • Armeechef Syrskyj ordnete Ablösung nach maximal zwei Monaten an.
- • Jede Bewegung in der Todeszone kann aufgrund Drohnen tödlich sein.
- • Versorgung mit Nahrung und Wasser erfolgt über Drohnen.
- • Experten halten regelmäßige Rotationen für realistisch schwierig.
Extreme Belastung an der Front
Ukrainische Soldaten sind oft monatelang auf sich allein gestellt, berichtet das Zitat eines Soldaten aus der 93. Brigade, Chany, der 130 Tage in einem Keller ausharrte. Jede Bewegung kann tödlich sein, da Drohnen und Minen die Todeszone beherrschen.
Versorgung und Rotation
Armeechef Syrskyj ordnete zwar eine Ablösung nach maximal zwei Monaten an, doch Experten wie Militärforscher Bjeljeskow halten das in der Praxis für oft unmöglich, da der Weg zu den Stellungen zu gefährlich ist. Die Versorgung der Infanterie erfolgt über Drohnen.
Technologische Gegenmaßnahmen
Die Ukraine gleicht durch Drohnen die russische Personalüberlegenheit aus und erzielt hohe russische Verluste. Dennoch leidet die Infanterie unter harten Bedingungen, oft ohne Schutz vor Beobachtung und Beschuss. Großgefechte sind selten, Kleingruppenkämpfe dominieren.
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