Teilen:
International 04.07.2026, 05:00 Aktualisiert: 04.07.2026, 08:02

250 Jahre USA: Die besondere Beziehung zu Großbritannien im Wandel

US-BIP pro Kopf stieg von 48.000 auf 85.000 Dollar (2007–2024).

Wichtige Fakten

  • US-BIP pro Kopf stieg von 48.000 auf 85.000 Dollar (2007–2024).
  • UK-BIP stagnierte bei rund 53.000 Dollar im gleichen Zeitraum.
  • USA geben mit 921 Milliarden Dollar zehnmal mehr für Militär aus als Großbritannien.

Wirtschaftliche und militärische Kluft

Zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit zeigt sich eine zunehmende wirtschaftliche und militärische Kluft zwischen den USA und Großbritannien. Während das Pro-Kopf-BIP in den USA von 48.000 Dollar (2007) auf 85.000 Dollar (2024) stieg, stagnierte es in Großbritannien aufgrund von Brexit und Finanzkrise bei rund 53.000 Dollar. Auch militärisch geben die USA mit 921 Milliarden Dollar fast zehnmal so viel aus wie das Vereinigte Königreich (94 Milliarden Dollar). Präsident Trump betonte in seinen Reden zum Jubiläum die historische Niederlage der Briten und pflegt gleichzeitig eine symbiotische, teils unterwürfige Haltung gegenüber dem britischen Königshaus.

Kulturelle Dominanz des UK

Kulturell hingegen behauptet Großbritannien seine Bedeutung in den USA. Britische Hollywood-Regisseure wie Christopher Nolan, Schauspieler wie Florence Pugh und Benedict Cumberbatch sowie Showrunner prägen die amerikanische Unterhaltungslandschaft. In den Medien bekleiden Briten führende Positionen, etwa Emma Tucker bei der Wall Street Journal, John Micklethwait bei Bloomberg News und Mark Thompson bei CNN. Kritiker führen dies auf die britische Tradition sprachlicher Gewandtheit, den Elite-Universitäten und Dramaschulen sowie der hohen Dichte exzellenter Kulturinstitutionen zurück.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.