31 neue Arten in nur zwei Wochen: Meeresexpedition vor Brasilien bricht Rekord
Wichtige Fakten
- • 31 neue Arten in nur zwei Wochen entdeckt.
- • Fokus lag auf der wenig erforschten marinen Mittelschicht.
- • Die neue Squid-Mikroskopie ermöglicht Live-3D-Zellbeobachtungen.
- • Arten: Amphipoden, Quallen, Rippenquallen und Einzeller.
- • Expedition als Beispiel für fruchtbare internationale Zusammenarbeit.
Schnellste Artenerkennung dank Hightech
Eine internationale Meeresexpedition im offenen Atlantik vor Brasilien hat innerhalb von zwei Wochen 31 neue Arten identifiziert – möglicherweise ein Rekord. Möglich wurde dies durch den Einsatz modernster Technik, darunter ein erstmals an Bord genutztes Lasermikroskop namens „Squid“, das lebende 3D-Zellstrukturen sichtbar machte. Das Team aus den USA, Australien, Brasilien und Japan fokussierte auf die Ozeanmittelschicht, die größten Lebensraum der Erde darstellt, aber kaum erforscht ist.
Vielfältige Entdeckungen in unbekannter Region
Unter den Neuentdeckungen fanden sich Amphipoden, Siphonophoren, Rippenquallen und winzige Einzeller. Die Forscher nutzten zudem bildgebende Prototypen, genetische Analysen und ein Expertenteam für die rasche Bestimmung. Die Expedition fand zeitgleich zu US-Kürzungsplänen für Ozeanbeobachtungssysteme statt, was die Forscher zu mehr internationaler Zusammenarbeit aufruft.
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