50 Frauen erheben Vorwürfe: Swinger-Website soll Missbrauch ermöglicht haben
Wichtige Fakten
- • 50 Frauen berichteten der BBC von Druck oder Nötigung zum Sex mit Fremden.
- • Sechs Frauen gaben an, vergewaltigt worden zu sein.
- • FabSwingers hat laut Eigenangaben über 500.000 aktive Nutzer in Großbritannien.
- • Die Plattform wurde in 329 Polizeimeldungen seit 2023 genannt.
- • Die ehemalige Missbrauchs-Beauftragte Jess Phillips fordert die Abschaltung der Seite.
Hintergrund der BBC-Enthüllung
Die BBC berichtet über 50 Frauen, die von Druck und Nötigung durch ihre Partner berichten, über die Swinger-Website FabSwingers Sex mit Fremden zu haben. Viele der Frauen hätten dies nur aus Angst vor Konsequenzen oder um ihre Partner zufrieden zu stellen getan, was zu tiefgreifenden Traumata führte.
Vorwürfe gegen die Plattform
Sechs Frauen gaben an, über die Seite vermittelt vergewaltigt worden zu sein. 16 Frauen sagten, intime Bilder seien ohne ihre Zustimmung hochgeladen worden. Die Website betont, private Handlungen außerhalb der Plattform lägen in der Verantwortung der Erwachsenen. Die ehemalige Missbrauchs-Beauftragte Jess Phillips forderte jedoch, die Seite wegen Verstößen gegen das Online Safety Act abzuschalten.
Mangelnder Schutz und Polizeiarbeit
Die BBC fand heraus, dass die Site in mindestens 329 Polizeimeldungen seit 2023 erwähnt wurde, darunter Vergewaltigung und sexuelle Nötigung. Drei ehemalige Moderatoren gaben an, keinerlei Schulung erhalten zu haben. Betroffene kritisierten zudem die polizeiliche Bearbeitung ihrer Fälle; manchen wurde gesagt, sie wirkten in Videos mit dem Täter nicht unglücklich genug.
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