Aktienmärkte erholen sich trotz geopolitischer Spannungen und Inflationssorgen
Wichtige Fakten
- • Der DAX schloss im März mit einem Verlust von etwa 10 Prozent.
- • Ölpreise stiegen im März um fast 60 Prozent auf Rekordniveau.
- • Die Inflation in der Eurozone betrug im März 2,5 Prozent.
- • Wirtschaftsinstitute korrigieren Wachstumsprognose für Deutschland auf 0,6 Prozent.
Zusammenfassung der Marktentwicklung
Die Aktienmärkte zeigten zum Monatsende eine Erholung, angetrieben durch Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Kriegs im Nahen Osten und Aussagen von US-Präsident Donald Trump zur möglichen Beendigung der Militäroperationen gegen Iran. Der DAX schloss mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 22.680 Punkten, verzeichnete im März jedoch einen Verlust von rund 10 Prozent. Auch an der Wall Street stiegen Indizes wie der Dow Jones und der S&P 500, blieben aber im Monatsvergleich im Minus.
Auswirkungen auf Wirtschaft und Branchen
Die hohen Ölpreise, die im März um fast 60 Prozent stiegen, nähren Inflationssorgen, wobei die Teuerungsrate in der Eurozone im März bei 2,5 Prozent lag. Dies erhöht den Druck auf die EZB, den Leitzins anzuheben. Gleichzeitig korrigierten Wirtschaftsinstitute ihre Wachstumsprognose für Deutschland auf 0,6 Prozent für 2026 nach unten. Branchen wie die Luftfahrt (Lufthansa prüft Flottenreduktion) und der Technologiesektor leiden unter den gestiegenen Energiepreisen und Lieferkettenproblemen, etwa durch die Sperrung der Straße von Hormus.
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