Amerikanischer Ebola-Patient zur Behandlung in Frankfurt eingetroffen
Wichtige Fakten
- • Ein US-Bürger mit Ebola in deutsches Krankenhaus eingeliefert.
- • Trump-Regierung verbietet kommerzielle Flüge aus der DR Kongo.
- • Patient ist Hilfskraft für Samaritan's Purse in Bunia.
- • Ausbruch mit über 1.900 Fällen, mehr als 700 Tote.
- • Zweiter behandelter US-Patient; erster genesen in Berlin.
Einweisung und Hintergrund
Ein US-Bürger, der in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus infiziert wurde, ist am Montag nach Deutschland geflogen worden und wird im Universitätsklinikum Frankfurt behandelt. Das deutsche Gesundheitsministerium bestätigte dies und verwies auf die geringe Gefahr für die Bevölkerung. Der Patient ist ein humanitärer Helfer der christlichen Hilfsorganisation Samaritan's Purse, der als Lagerverwalter in Bunia in Ituri arbeitete. Der Ausbruch, der Mitte Mai begann, wird durch den Bundibugyo-Stamm des Virus verursacht, für den es weder Impfstoff noch Behandlung gibt.
Reaktion der Trump-Regierung
Gleichzeitig verbot die Trump-Regierung amerikanischen Bürgern in der DR Kongo, auf kommerziellen Flügen in die USA zu reisen. Laut Berichten basiert diese Entscheidung auf Title 49, einer Transportbehörde, und setzt US-Bürger auf eine „Nicht-Flug-Liste“, bis sie 21 Tage in einem Drittland verbracht haben. Etwa zwei Dutzend Amerikaner, die am Dienstag ausreisen wollten, sind betroffen. Das US-Außenministerium wird Unterstützung anbieten. Der erste US-Patient wurde im Mai an der Berliner Charité behandelt und genesen.
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