Schulmassaker in Thailand: Schüler tötet acht Menschen
Wichtige Fakten
- • 14-Jähriger tötet sechs Menschen an Schule plus Großeltern.
- • Mindestens 20 Verletzte, mehrere schwer; Täter begeht Suizid.
- • Waffe stammt vom Großvater, Opfer sind überwiegend Lehrer.
- • Motiv: Mobbing und Computerspiele diskutiert; Ermittlungen laufen.
- • Premierminister: Strengere Waffengesetze; Opposition fordert Reformen.
Hergang der Tat
Ein 14-jähriger Schüler hat am Morgen in der Debsirin Nonthaburi School nahe Bangkok um sich geschossen. Nach Polizeiangaben erschoss er zunächst seine Großeltern, bei denen er lebte, und stahl die Waffe seines Großvaters, der als Lehrer arbeitete. Anschließend tötete er an der Schule mindestens fünf Lehrer und verwundete zahlreiche weitere Personen, bevor er sich selbst erschoss.
Opfer und Verletzte
Die Polizei berichtet von insgesamt sieben Toten an der Schule, darunter fünf Lehrer und zwei Schüler. Mindestens 22 Personen wurden verletzt, neun von ihnen schwer. Viele der Verletzten sind Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren. Über die genaue Zahl gibt es widersprüchliche Angaben, da einige Medien mehr Opfer melden.
Reaktionen und Hintergründe
Ein Schüler beschreibt Panik, als er die Lehrerin vor sich erschossen sah; er musste über einen Zaun fliehen. Der Täter könnte zuvor Mobbing ausgesetzt gewesen sein; Bildungspolitiker vermuten, dass er viel spielte. Polizei und Einsatzkräfte evakuierten das Schulgelände. Premierminister Anutin Charnvirakul zeigt sich betroffen und verweist auf schärfere Waffengesetze. Die Opposition fordert umfassende Überprüfungen der Sicherheitsvorkehrungen an Schulen.
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