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Politik 05.02.2026, 13:00 Aktualisiert: 05.02.2026, 23:07

Verstärkte Sabotageakte und neue Erkenntnisse über russische Einflussnahme in Deutschland

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 321 Sabotage-Verdachtsfälle registriert.

Wichtige Fakten

  • Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 321 Sabotage-Verdachtsfälle registriert.
  • Nordrhein-Westfalen verzeichnete 88 Sabotageakte, Niedersachsen 51.
  • Das Bundeskriminalamt untersucht Sabotage im Bereich Bahnanlagen, Militär und kritische Infrastruktur.
  • Ein neues Abwehrzentrum für hybride Bedrohungen wird im Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln eingerichtet.
  • Russische Geheimdienste sollen Sabotageakte in Deutschland initiiert haben; Wegwerf-Agenten werden angeworben.
  • In der ersten Januarwoche 2026 gab es Einbrüche in ein Umspannwerk und Windenergieanlagen; eine Güterzug-Lok entgleiste in Essen.
  • Im vergangenen Jahr wurden über 1.289 Drohnenvorfälle gemeldet.
Eine Analyse des Bundeskriminalamts zeigt, dass Saboteure im Jahr 2025 hunderte Male in Deutschland zuschlugen, besonders in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Die Vorfälle werden in Kategorien wie Bahnanlagen und kritische Infrastruktur eingeteilt, wobei die Polizei bereits in den ersten Wochen des Jahres 2026 mehrere Sabotageakte verzeichnete, darunter Einbrüche in Umspannwerke und ein entgleister Güterzug in Essen. Neben mutmaßlichen russischen Geheimdienstoperationen, die durch 'Wegwerf-Agenten' ausgeführt werden, plant das Bundesinnenministerium die Einrichtung eines Abwehrzentrums gegen hybride Bedrohungen im Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln. Die steigende Anzahl der Drohnensichtungen und die Ernennung von Personen in Deutschland, Polen und anderen europäischen Ländern lenken die Aufmerksamkeit weiter auf mögliche verdeckte Angriffe.

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