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Inland 23.03.2026, 02:04 Aktualisiert: 23.03.2026, 10:08

Apotheker protestieren bundesweit für höhere Vergütungen

Viele Apotheken schließen am Protesttag bundesweit.

Wichtige Fakten

  • Viele Apotheken schließen am Protesttag bundesweit.
  • Apotheker fordern Anhebung des Fixhonorars von 8,35 auf 9,50 Euro.
  • Bundesgesundheitsministerin Warken will Erhöhung im Frühjahr vorlegen.
  • Zahl der Apotheken sank 2025 auf 16.601 (440 weniger).
  • Notdienstapotheken bleiben für dringende Medikamente geöffnet.

Proteste für höhere Vergütungen

Apotheker in Deutschland erhöhen den Druck auf die Bundesregierung, indem sie am 23. März 2026 einen bundesweiten Protesttag mit Schließungen vieler Apotheken durchführen. Zentrale Kundgebungen finden in Berlin, München, Düsseldorf und Hannover statt, während Notdienstapotheken für dringend benötigte Medikamente geöffnet bleiben.

Forderungen und politische Entwicklungen

Die Branche fordert eine Anhebung des seit langem nicht erhöhten Fixbestandteils des Honorars von 8,35 Euro auf 9,50 Euro pro Packung, was Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart, aber wegen der angespannten Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen zurückgestellt hatten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kündigte kürzlich an, die Erhöhung im Frühjahr 2026 mit einer Verordnung vorzulegen.

Branchensituation

Die Zahl der Apotheken in Deutschland schrumpft kontinuierlich; Ende 2025 gab es noch 16.601 Apotheken, 440 weniger als im Vorjahr, was die Dringlichkeit der Forderungen unterstreicht.

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