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Politik 27.08.2026, 07:36

Australien: Hanson bestätigt höhere Migration und Nepal-Flut trifft Touristen

Pauline Hanson bestätigt PAC-Arbeiter zusätzlich zu 130.000 Netto-Migration.

Wichtige Fakten

  • Pauline Hanson bestätigt PAC-Arbeiter zusätzlich zu 130.000 Netto-Migration.
  • 34 australische Touristen nach Überschwemmung in Nepal vermisst.
  • Queensland Attorney General erhält Macht über Kinderaufsicht.
  • Chefin des Powerhouse Parramatta tritt zurück, 72 Tage vor Eröffnung.
  • Haushaltsausgaben in Australien steigen um 7% jährlich.

Überblick und politische Entwicklungen

In Australien sorgt die Migrationspolitik der One Nation für Diskussionen. Parteichefin Pauline Hanson bestätigte, dass das Netto-Migrationsziel von 130.000 zusätzlich Pacific-Arbeitskräfte umfasst. Sie betonte, dass diese Arbeiter oft vom Agrarsektor untergebracht werden und nicht den Wohnungsmarkt belasten. Diese Aussagen folgen auf widersprüchliche Angaben ihres Kollegen David Farley, der von 130.000 plus 100.000 Fachkräften und Backpackern gesprochen hatte.

Naturkatastrophe in Nepal

Mindestens 34 australische Touristen gelten nach verheerenden Sturzfluten an der nepalesisch-tibetischen Grenze als vermisst. Die Flut wurde durch einen Gletscherkollaps ausgelöst, wie der US Geological Survey bestätigte. Insgesamt werden über 1.000 Menschen vermisst, die Todeszahl steigt. . Viele der vermissten Australier gehörten zu einer Hindu-Gruppe aus Sydney. Hilfsorganisationen wie Unicef haben Spendenaufrufe gestartet.

Innenpolitische Kontroversen

Queenslands Attorney General Deb Frecklington hat ein Gesetz eingebracht, das ihr weitreichende Befugnisse über das unabhängige Kinderaufsichtsgremium einräumt. Kritiker befürchten eine Untergrabung der Unabhängigkeit. In NSW trat die Chefin des Powerhouse-Museums in Parramatta zurück, nur 72 Tage vor der Eröffnung, wegen Untersuchungen zu Vergabepraktiken.

Wirtschaft und Kriminalität

Entgegen der schwachen Verbraucherstimmung verzeichnet Australien einen unerwarteten Boom der Haushaltsausgaben mit 7% Wachstum im Jahresvergleich. Zudem wurden zwei Männer in Westaustralien angeklagt, Teil eines Cyberkriminellen-Syndikats zu sein, das weltweit tausende Organisationen schädigte.

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