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Australien: IS-Anhängerinnen auf Heimreise – Festnahmen befürchtet
13 Australierinnen und Kinder mit IS-Verbindungen kehren heim.
Wichtige Fakten
- • 13 Australierinnen und Kinder mit IS-Verbindungen kehren heim.
- • Einige Erwachsene bei Ankunft von Festnahme bedroht.
- • Kinder müssen an Anti-Extremismus-Programmen teilnehmen.
- • Regierung lehnt jede Hilfe für die Gruppe ab.
Rückkehr von IS-Anhängerinnen
Eine Gruppe von 13 Frauen und Kindern mit Verbindungen zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat Flugtickets gebucht, um nach Australien zurückzukehren. Einige von ihnen werden bei Ankunft festgenommen und strafrechtlich verfolgt, wie die Bundespolizei mitteilte. Innenminister Tony Burke betonte, die Regierung habe keinerlei Hilfe geleistet. Die Gruppe war jahrelang im Norden Syriens im Lager al-Roj untergebracht, nach dem Zerfall des IS-Kalifats.Sicherheitsvorkehrungen
Die Planungen für die Rückkehr laufen seit 2015. Die Polizei sammelte Beweise zu möglichen Terror- und Kriegsverbrechen. Diejenigen, die nicht festgenommen werden, bleiben im Fokus der Behörden. Die Kinder durchlaufen Gemeinschaftsprogramme und psychologische Unterstützung. Der Geheimdienstchef Mike Burgess zeigte sich zunächst nicht beunruhigt, kündigte aber Überwachung an.Das könnte Sie auch interessieren
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