Bahn-Chefin Palla plant Fokus auf Kerngeschäft und Abstoß von Randaktivitäten
Wichtige Fakten
- • Bahn-Chefin Palla will Randgeschäfte wie Call a Bike und Flinkster auf Profitabilität prüfen.
- • Internationale Bahnbauprojekte in Indien und Uruguay werden mittelfristig eingestellt.
- • Letztes Jahr wurden Arriva und DB Schenker bereits verkauft.
- • Infrastruktur-Sanierung bleibt Priorität, Talsohle der Alterung scheint erreicht.
- • Mehrere Hundert Beteiligungen sind weiterhin im Konzern vorhanden.
Kerngeschäft Eisenbahn
Bahn-Chefin Evelyn Palla plant eine stärkere Konzentration des Staatskonzerns auf das Kerngeschäft, das Eisenbahnfahren. Randgeschäfte wie die Fahrradvermietung Call a Bike und die Autovermietung Flinkster werden auf den Prüfstand gestellt und nur fortgeführt, wenn sie profitabel sind. Dies kündigte Palla dem Magazin Stern an.
Abstoß von Randaktivitäten
Neben den Mobilitätsdienstleistungen will die Bahn auch internationale Bahnbauprojekte in Ländern wie Indien und Uruguay mittelfristig aufgeben. Bereits im vergangenen Jahr wurden die europäische Personenverkehrstochter Arriva und der Logistiker DB Schenker verkauft. Dennoch verzeichnet der Konzern weiterhin mehrere Hundert Beteiligungen.
Infrastruktur-Sanierung
Die Sanierung der teilweise maroden Infrastruktur und die Modernisierung der Bahnhöfe haben für Palla höchste Priorität. Milliarden fließen in die Schienennetzsanierung, da dieses für Unpünktlichkeit verantwortlich ist. Palla betont, dass die Talsohle der Alterung erreicht scheint, jedoch noch keine Trendwende erreicht wurde.
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