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Gesellschaft 08.07.2026, 12:37 Aktualisiert: 08.07.2026, 18:05

BBC-Chef bezeichnet Rundfunkbeitrag als „Modell von gestern“

Matt Brittin wurde im Mai BBC-Direktor.

Wichtige Fakten

  • Matt Brittin wurde im Mai BBC-Direktor.
  • Er nennt die TV-Lizenz „Modell von gestern“.
  • Nur noch 80% der Haushalte zahlen den Beitrag.
  • Vorschlag: Haushaltsabgabe über Nebenkosten.
  • BBC will 2.000 Stellen streichen, um 500 Mio.£ zu sparen.

Kritik an der TV-Lizenz

Der neue BBC-Direktor Matt Brittin hat die Rundfunkgebühr als „Modell von gestern“ und „nicht mehr zeitgemäß“ bezeichnet. In seiner ersten öffentlichen Anhörung vor dem Kultur- und Medienausschuss betonte er, dass das aktuelle System „keine Zukunft“ habe.

Alternative: Haushaltsabgabe

Statt der bisherigen Lizenz, die derzeit nur noch 80% aller Haushalte zahlen, schlägt Brittin eine verpflichtende Haushaltsabgabe vor, die über Rechnungen für Breitband oder Strom erhoben werden könnte. BBC-Vorsitzender Samir Shah unterstützt diesen Vorschlag, räumt aber ein, dass eine solche Abgabe als „weitere Steuer“ angesehen werden könnte.

Finanzielle Situation und Sparmaßnahmen

Die BBC steht vor grossen Herausforderungen und plant den Abbau von rund 2.000 Stellen, um 500 Millionen Pfund zu sparen. Die Senderchefs lehnten kommerzielle Modelle wie Werbung oder Abonnements ab, da diese das Programmangebot – speziell Kinder- und Lokalnachrichten – beeinträchtigen würden. Die Debatte über die Zukunft der BBC-Finanzierung läuft, da die aktuelle Königliche Charter Ende 2027 ausläuft.

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