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Beduinendorf Khan al-Ahmar: Räumung droht nach Ausbleiben internationaler Solidarität
Israel ordnet Räumung von Khan al-Ahmar an.
Wichtige Fakten
- • Israel ordnet Räumung von Khan al-Ahmar an.
- • Internationale Solidaritätsbesuche blieben seit dem 7. Oktober 2023 aus.
- • Dorfälteste befürchten Zerschneidung des Westjordanlands.
- • Seit Oktober 2023 wurden 68 palästinensische Gemeinschaften geräumt.
Israel ordnet Räumung von Khan al-Ahmar an
Israel will das Beduinendorf Khan al-Ahmar im Westjordanland räumen. Dies wurde von Finanzminister Bezalel Smotrich angeordnet. Internationaler Druck hatte dies bisher verhindert, doch seit dem 7. Oktober 2023 bleiben Solidaritätsbesuche aus. Die Bewohner fürchten täglich den Abriss ihrer Häuser.
Strategische Bedeutung des Dorfes
Das Dorf liegt strategisch an einer geplanten Siedlungsachse (E1), die Jerusalem von Osten umschließen und das Westjordanland teilen würde. Menschenrechtsorganisationen warnen vor einer völkerrechtswidrigen Vertreibung. Nach Angaben von B'Tselem wurden seit Oktober 2023 bereits 68 palästinensische Gemeinschaften geräumt.
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