Blinder Marathonläufer nutzt App für virtuelle Begleitung
Wichtige Fakten
- • Clarke Reynolds (45) plant Brighton Marathon mit App Be My Eyes.
- • Virtuelle Helfer sehen durch Smart Glasses und geben Echtzeit-Anweisungen.
- • Er ist Botschafter der Wohltätigkeitsorganisation Fight for Sight.
- • Reynolds verlor sein Sehvermögen vor 13 Jahren nach Diagnose.
- • Er nutzt Kunst, um Braille und Sehbehinderung bekannter zu machen.
Innovative Technologie für Inklusion im Sport
Der 45-jährige Clarke Reynolds, der seit 13 Jahren erblindet ist, plant den Brighton Marathon mit einer ungewöhnlichen Methode: Statt eines physischen Begleitläufers nutzt er die App Be My Eyes, die ihn mit sehenden Freiwilligen weltweit verbindet. Diese sehen durch seine Smart Glasses, was vor ihm liegt, und geben ihm über Lautsprecher Echtzeit-Anweisungen, um Hindernisse wie parkende Autos oder Mülleimer zu umgehen. Reynolds, auch bekannt als "Mr. Dot", ist Botschafter der Wohltätigkeitsorganisation Fight for Sight und nutzt den Lauf, um Bewusstsein für Sehverlust zu schaffen.
Von Kunst zum Marathon
Reynolds, der tagsüber Kunstwerke aus Braille erstellt, um auf Sehbehinderungen aufmerksam zu machen, hatte bereits vor drei Jahren den London Marathon mit einem physischen Begleitläufer absolviert. Für Brighton erhöht er die Herausforderung durch den Einsatz der Technologie, die normalerweise für alltägliche Aufgaben wie das Bedienen einer Fernbedienung genutzt wird. Die Freiwilligen, die von Fight for Sight organisiert werden, dienen ihm nicht nur als "Augen", sondern auch als Motivationsquelle, wobei ein Backup-Begleitläufer für den Fall eines Technikversagens bereitsteht.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.