Börsen unter Druck: Iran-Konflikt belastet DAX und Konjunkturerwartungen
Wichtige Fakten
- • DAX schließt 0,6% tiefer bei 24.271 Punkten.
- • ZEW-Konjunkturerwartungen fallen auf minus 17,2 Punkte.
- • 83% der Unternehmen berichten von negativen Kriegsauswirkungen.
- • Ölpreise und Anleihenrenditen steigen durch Nahost-Krise.
- • Volkswagen plant Produktionskapazitätsreduktion um 3 Millionen Fahrzeuge.
Marktentwicklung und Konjunkturaussichten
Der DAX beendete den Handel mit Verlusten von 0,6 Prozent bei 24.271 Punkten, nachdem steigende Ölpreise und Anleihenrenditen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt die Anleger nervös machten. Die Waffenruhe zwischen USA und Iran läuft bald aus, ohne dass neue Verhandlungen in Sicht sind, was die Unsicherheit an den Märkten erhöht.
Wirtschaftliche Auswirkungen
Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) meldete einen starken Rückgang der Konjunkturerwartungen auf minus 17,2 Punkte, den niedrigsten Stand seit 2022, wobei 83 Prozent der Unternehmen negative Auswirkungen des Kriegs auf ihre Geschäfte berichten, insbesondere durch steigende Energie- und Transportkosten.
Unternehmensnachrichten
Volkswagen plant, die Produktionskapazitäten angesichts des schwierigen Marktumfelds von über zwölf Millionen auf nachhaltig neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr zu senken, während Beiersdorf im DAX mit einem Kursverlust von 2,8 Prozent zu den Verlierern gehörte, nachdem der Konzernumsatz im ersten Quartal sank.
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