Brandstiftung legt Bahnstrecke bei Leverkusen lahm
Wichtige Fakten
- • Strecke zwischen Leverkusen-Mitte und Langenfeld gesperrt
- • Staatsschutz ermittelt wegen möglicher Brandstiftung
- • Bahn geht von Verkehr bis Samstagnachmittag aus
- • Schienen durch Feuer beschädigt
- • Bergische Strecke nur mit 70 km/h befahrbar
Zugausfälle und Verspätungen durch Brände
Am 10. Juli 2026 sorgten zwei Brände in Gleisnähe auf der Strecke zwischen Leverkusen-Mitte und Langenfeld für massive Beeinträchtigungen im Bahnverkehr zwischen Düsseldorf und Köln. Die Feuer beschädigten die Schienen, sodass die Strecke gesperrt bleiben muss. Die Deutsche Bahn geht nicht vor Samstagnachmittag von einer Wiederaufnahme des Zugverkehrs aus. Der Nah- und Fernverkehr ist betroffen, die Züge werden umgeleitet oder fallen aus.
Staatsschutz ermittelt
Die Kölner Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass der Staatsschutz prüft, ob es sich um strafrechtliches Handeln, möglicherweise Brandstiftung, handelt. Im Portal 'zuginfo.nrw' wird Vandalismus als Ursache für die Störungen genannt.
Weitere Einschränkungen im Bergischen Land
Zeitgleich haben Reisende auf der Strecke von Hagen über Wuppertal nach Köln Geduld nötig. Nach fünfermonatigen Sanierungsarbeiten sollte diese Verbindung eigentlich heute wieder ohne Einschränkungen befahrbar sein. Doch Züge sind hier vorerst auf maximal 70 km/h beschränkt, da neuer Schotter erst verdichtet werden muss.
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