Brisbaner Teenager nach Terrorplanung im Unabomber-Stil vor Gericht
Wichtige Fakten
- • 16-Jähriger plante Anschläge auf Liberale Partei und Labour Day-Marsch.
- • Er wurde vom Unabomber Ted Kaczynski beeinflusst.
- • Er kaufte Chemikalien und testete Sprengstoff für die Anschläge.
- • Die Polizei fand Bombenbestandteile bei einer Durchsuchung.
- • Er plädierte auf nicht schuldig; Prozess dauert etwa 10 Tage.
Ein 16-jähriger Privatschüler aus Brisbane soll 2024 Anschläge auf die Liberale Partei Australiens und den Labour Day-Marsch geplant haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Bombenbau-Methoden recherchiert, Chemikalien gekauft und Sprengsätze getestet zu haben. Laut Anklage wurde der Jugendliche vom Unabomber Ted Kaczynski beeinflusst, der in den USA eine Serie von Briefbombenanschlägen verübte. Der Teenager habe in Nachrichten erklärt, „der Unabomber hatte recht“ und ein eigenes Manifest mit ähnlichen anti-kapitalistischen sowie anti-technologischen Themen verfasst. Bei seiner Verhaftung im August 2024 fanden Ermittler Bombenbestandteile im Haus seiner Mutter. Der Beschuldigte zeigte sich vor dem Obersten Gericht von Queensland nicht schuldig. Ein Geschworenengericht wurde eingesetzt, Prozessauftakt war am Montag. Der Prozess soll rund zehn Tage dauern.
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