Brite in Kaschmir von Sicherheitskräften erschossen
Wichtige Fakten
- • Brite stirbt durch Schüsse bei Protesten in Pak-Kaschmir
- • Pakistan verhängt Kommunikationssperre und verbietet Protestgruppe
- • Mindestens 30 Tote bei Zusammenstößen laut Vorwürfen
- • Weiterer Brite in Mirpur ohne Anklage inhaftiert
Hintergrund des Vorfalls
Am 9. Juni wurde der 50-jährige Mohammad Akhtar aus Peterborough bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten in Kotli, Pakistanisch-Kaschmir, getötet. Nach Angaben seiner Familie wurde er von einer verirrten Kugel getroffen, als er sich in der Nähe der Proteste aufhielt. Die Behörden hatten eine Kommunikationssperre verhängt und die Protestgruppe JAAC als terroristische Organisation eingestuft.
Britische Reaktion
Die britische Regierung zeigt sich besorgt über die Lage in der Region und hat den Fall auf diplomatischer Ebene angesprochen. Der bisherige Außenminister Hamish Falconer und sein Nachfolger Stephen Doughty haben Kontakt mit pakistanischen Amtskollegen aufgenommen. Das Foreign Office bestätigte, dass der britische Botschafter in Islamabad den Fall verfolgt.
Solidarität mit Betroffenen
In Mirpur wird außerdem ein weiterer britischer Staatsbürger, Waqas Arif, seit dem 5. Juni ohne Anklage festgehalten. Seine Familie betont, dass er nicht an den Protesten teilgenommen habe. Die pakistanischen Behörden bestätigten, dass es ihm den Umständen entsprechend gut gehe, doch direkter Kontakt war nicht möglich.
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