Britisches Programm gegen Messerkriminalität an Schulen startet mit gezielter Unterstützung
Wichtige Fakten
- • 1,2 Millionen Pfund für bis zu 250 Schulen in Risikogebieten.
- • 50 Schulen erhalten besonders intensive Unterstützung wie Mentoring.
- • Neue Mapping-Technologie identifiziert Hotspots auf 10 Quadratmeter genau.
- • Programm wird von der Youth Endowment Fund (YEF) umgesetzt.
- • Ziel ist Halbierung der Messerkriminalität innerhalb eines Jahrzehnts.
Zielgerichtete Prävention
Die britische Regierung hat ein 1,2-Millionen-Pfund-Programm angekündigt, um bis zu 250 Schulen in Gebieten mit hoher Messerkriminalität gezielt zu unterstützen. Das Programm, das von der Wohltätigkeitsorganisation Youth Endowment Fund (YEF) in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium, dem Bildungsministerium und dem Justizministerium durchgeführt wird, zielt darauf ab, Kinder von schwerer Gewalt abzulenken.
Maßnahmen und Technologie
Die Maßnahmen umfassen Mentoring für risikobehaftete Schüler, Begleitdienste auf Schulwegen und Schulungen für Schulleiter. Eine neue Mapping-Technologie des Innenministeriums soll Messerkriminalitäts-Hotspots bis auf 10 Quadratmeter genau identifizieren, um polizeiliche Einsätze und Unterstützung zu priorisieren. Von den 250 Schulen erhalten 50 besonders intensive, maßgeschneiderte Unterstützung.
Politische Reaktionen
Während die Regierung das Programm als Teil ihres Ziels, Messerkriminalität innerhalb eines Jahrzehnts zu halbieren, präsentiert, kritisieren die Konservativen, dass die Regierung durch Polizeikürzungen die Probleme erst verursacht habe. Die Liberaldemokraten fordern zusätzlich mehr Gemeindepolizei und Jugenddienste. Die Messerkriminalität war 2025 um 9% gesunken, bleibt aber ein weitverbreitetes Problem.
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