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Amazon legt Berufung gegen 59 Millionen Euro Kartellstrafe ein
Das Bundeskartellamt untersagt Amazon Preisvorgaben auf dem Marketplace.
Wichtige Fakten
- • Das Bundeskartellamt untersagt Amazon Preisvorgaben auf dem Marketplace.
- • Amazon muss 59 Millionen Euro Strafe zahlen.
- • Etwa 60 Prozent des Online-Handels in Deutschland entfallen auf Amazon.
- • Amazon kündigt an, gegen die Entscheidung Rechtsmittel einzulegen.
- • Das Kartellamt nutzt eine Gesetzesänderung von 2023 für diese Maßnahme.
Das Bundeskartellamt hat Amazon die Praxis untersagt, Preisobergrenzen für unabhängige Händler auf seinem Marketplace zu setzen, und eine Strafe von rund 59 Millionen Euro verhängt, weil der Konzern an diesen Vorgaben festhält. Amazon kündigte an, gegen die Entscheidung vorzugehen und argumentiert, dass diese gegen den EU-Wettbewerbsrecht verstoße. Die Bedeutung dieser Entscheidung ist hoch, da etwa 60 Prozent des deutschen Online-Handels über Amazon abgewickelt werden. Das Kartellamt nutzt eine Gesetzesänderung von 2023, um die Marktmacht von Internetgiganten wie Amazon in Deutschland zu regulieren und den Wettbewerb zu schützen. Diese Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die Marktstrategie von Amazon und ihrer Mitbewerber nach sich ziehen.
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