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Politik 03.07.2026, 11:29

Burnham deutet Steuererhöhungen für große Logistikzentren an

Burnham hält Steuererhöhungen auf Lagerhallen für möglich, um Pubs zu entlasten.

Wichtige Fakten

  • Burnham hält Steuererhöhungen auf Lagerhallen für möglich, um Pubs zu entlasten.
  • Er bekräftigt, keine Einkommen-, Umsatz- oder Sozialsteuer zu erhöhen.
  • Die Polizei kritisiert die späte Ankündigung verlängerter Öffnungszeiten für die WM.
  • Das Kulturministerium verlässt die Plattform X wegen Missbrauchs und Desinformation.
  • Eine Analyse zeigt bis zu 10.000 mögliche Arbeitsplatzverluste durch Verteidigungsausgaben.

Steuerliche Spielräume

Der voraussichtlich neue britische Premierminister Andy Burnham (Labour) hat in einem Interview auf LBC angedeutet, dass es in den Wahlversprechen von Labour "Spielraum für Bewegung" in der Steuerpolitik gebe. Er betonte, er werde die Versprechen einhalten, keine Erhöhungen der Einkommen-, Umsatz- oder Sozialversicherungssteuer vorzunehmen, hält jedoch höhere Gewerbesteuern auf Lagerhäuser für möglich, um Steuersenkungen für Pubs und kleine Geschäfte zu finanzieren. Die Finanzierung des Verteidigungsprogramms von Premierminister Keir Starmer in Höhe von 15 Milliarden Pfund steht ebenfalls als Herausforderung im Raum, deren Deckung noch unklar ist.

Kritik an Polizei und Medien

Die National Police Chiefs‘ Council (NPCC) kritisierte die späte Ankündigung der Regierung, Pubs für das WM-Spiel England gegen Mexiko bis 5 Uhr morgens öffnen zu lassen. Dies zwinge die Polizei zu kurzfristigen Anpassungen und binde Kräfte, die andernorts fehlten. Kulturministerin Lisa Nandy gab bekannt, dass ihr Ministerium die Plattform X verlassen werde, da diese "Missbrauch und Desinformation begünstige".

Soziale und fiskalische Herausforderungen

Unterdessen fordern Aktivisten bessere Unterstützung für trauernde Eltern, hunderte Kinderschuhe wurden als Mahnmal auf dem Parliament Square platziert. Eine Analyse warnt davor, dass die geplanten Kürzungen bei Infrastrukturinvestitionen zugunsten des Verteidigungsetats bis zu 10.000 Arbeitsplätze kosten könnten, während die Verteidigungsausgaben etwa ebenso viele schaffen würden.

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