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Politik 23.07.2026, 08:28 Aktualisiert: 23.07.2026, 12:05

Burnham setzt auf Influencer: Soziale Medien als neuer Weg nach Downing Street

Burnham setzt auf mehr authentische und weniger polierte Social-Media-Inhalte.

Wichtige Fakten

  • Burnham setzt auf mehr authentische und weniger polierte Social-Media-Inhalte.
  • Er kooperierte mit Influencer Max Klymenko, dessen Reichweite 16,3 Mio. beträgt.
  • Junge Labour-Aktivisten (17-19) produzieren kostenlos TikTok-Videos für Burnham.
  • Burnham vermeidet traditionelle Medieninterviews zugunsten von Vlogs und Reddit-Q&A.
  • Die Strategie stammt von Abby Tomlinson, ehemalige digitale Kommunikatorin von Starmer.

Der neue britische Premierminister Andy Burnham plant, die Regierungskommunikation stärker auf soziale Medien auszurichten. Ein Downing-Street-Mitarbeiter kündigte einen „sozialeren" und „authentischeren" Ansatz an, mit weniger stark produzierten Inhalten. Stattdessen sind spontane Clips, in denen Burnham direkt in die Kamera spricht, sowie Kooperationen mit Influencern vorgesehen.

Diese Strategie zielt darauf ab, schwer erreichbare Wähler anzusprechen, die wenig fernsehen oder Zeitung lesen. Bereits unter Keir Starmers Regierung wurden Influencer eingeladen, und Burnham setzt dies nun verstärkt fort. Kurz nach seinem Amtsantritt veröffentlichte er Videos mit dem Läufer Mo Farah und dem ukrainischen Influencer Max Klymenko, dessen „Career Ladder"-Serie vor allem 18- bis 24-Jährige anspricht.

Abby Tomlinson, die bereits für Starmers digitale Kommunikation verantwortlich war, konzipierte die Strategie. Junge Labour-Aktivisten im Alter von 17 bis 19 Jahren produzieren kostenlose TikTok-Inhalte für Burnham und wurden sogar zur Amtseinführung eingeladen. Oppositionsführerin Kemi Badenoch kritisierte hingegen, dass Burnham traditionelle Pressekonferenzen meide.

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