Chamenei in Maschhad beigesetzt – Sohn und Nachfolger fehlt erneut
Wichtige Fakten
- • Chamenei wurde in Maschhad unter Ausschluss der Öffentlichkeit beigesetzt.
- • Er war Ende Februar bei einem Angriff auf seinen Amtssitz getötet worden.
- • Sein Sohn Modschtaba trat bei der Beisetzung nicht öffentlich auf.
- • Unbestätigt soll Modschtaba schwer verletzt sein.
- • Millionen nahmen an Trauerzeremonien teil.
Beisetzung nach vier Monaten
Mehr als vier Monate nach seinem Tod wurde der ehemalige Oberste Führer Irans, Ajatollah Ali Chamenei, beigesetzt. Dem Begräbnis waren rund einwöchige Trauerzeremonien in Iran und Irak vorausgegangen. Chamenei wurde im Imam-Resa-Schrein in seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten Irans unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestattet, wie mehrere iranische Medien in der Nacht übereinstimmend berichteten. An den tagelangen Trauerzeremonien hatten nach staatlichen Angaben allein in Iran Millionen Menschen teilgenommen. Von seinen Anhängern wird Chamenei als Märtyrer verehrt.
Nachfolger weiter unsichtbar
Chamenei war Ende Februar zu Beginn des Krieges gegen Iran bei einem Angriff der USA und Israels auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden. Seine Nachfolge trat sein Sohn Modschtaba Chamenei an. Doch wie bereits bei den Trauerzeremonien trat der neue Oberste Führer Irans auch bei der Beisetzung seines Vaters nicht öffentlich in Erscheinung. Unbestätigten Berichten zufolge soll Modschtaba Chamenei bei dem Angriff, bei dem sein Vater und weitere Familienmitglieder getötet wurden, schwer verletzt worden sein. Aus seinem engen Umfeld hieß es, sein Gesicht sei entstellt und er habe schwere Verletzungen an einem oder beiden Beinen davongetragen.
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