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International 06.07.2026, 08:18 Aktualisiert: 06.07.2026, 12:02

China und Russland starten Marineübung; China feuert Rakete vor Qingdao ab

China und Russland starten am 6. Juli einwöchige Marineübung vor Qingdao.

Wichtige Fakten

  • China und Russland starten am 6. Juli einwöchige Marineübung vor Qingdao.
  • Chinesische Marine testet erfolgreich strategische Rakete von Atom-U-Boot im Pazifik.
  • Australien und Neuseeland kritisieren Raketentest als destabilisierend.
  • China informiert betroffene Staaten vorab, hält Test für Routine.
  • Raketentest erfolgt kurz nach Verteidigungsabkommen Australiens mit Fidschi.

Beginn des Manövers

China und Russland haben in dieser Woche eine gemeinsame Marineübung begonnen. Die Übung findet in den Gewässern und im Luftraum vor der Stadt Qingdao in Shandong statt. Die Volksbefreiungsarmee nannte eine einwöchige Dauer und beteiligte Kriegsschiffe sowie Helikopter. Anschließend ist eine gemeinsame Patrouille im Pazifik geplant. Es handelt sich um regelmäßige, aber symbolisch gewichtige Militärkooperationen beider Mächte.

Militärtechnik im Fokus

Nahezu zeitgleich feuerte die chinesische Marine eine strategische Rakete aus einem atomgetriebenen U-Boot in den Pazifik – nach eigener Darstellung eine gute Routine. Bereits im September 2024 hatte China erstmals eine Interkontinentalrakete im Pazifik getestet. Der jetzige Start wurde den betroffenen Anrainern vorab informiert.

Internationale Kritik

Die Reaktionen aus Japan, Australien und Neuseeland fallen scharf aus: Sie beklagen mangelnde Transparenz und propagieren den Anspruch eines „Friedens im Pazifik“. Das zeitliche Zusammentreffen des Tests mit einem neu vereinbarten Sicherheitspakt zwischen Australien und Fidschi schürt zusätzlich den Verdacht einer Abschtserklärung nahe Peking.

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