China verhaftet US-Akademiker wegen Spionageverdachts
Wichtige Fakten
- • China verhaftete US-Akademiker Min Zin am 3. Juni in Kunming.
- • Ihm wird Spionage vorgeworfen, die nationale Sicherheit gefährde.
- • Min Zin ist Myanmar-Experte und Gründer des Thinktanks ISP Myanmar.
- • Die Festnahme erfolgte einen Monat nach Trumps Treffen mit Xi Jinping.
Festnahme in Kunming
China hat den US-Akademiker Min Zin festgenommen. Der Myanmar-Experte wird beschuldigt, Spionage betrieben zu haben, die die nationale Sicherheit Chinas gefährde. Das gab das chinesische Außenministerium am Freitag bekannt. Min Zin war am 3. Juni zu einer Konferenz in Kunming, Provinz Yunnan, gereist und seitdem verschwunden.
Hintergrund der Festnahme
Die Festnahme ist ungewöhnlich, da China selten US-Bürger aus Sicherheitsgründen verhaftet. Sie erfolgte nur einen Monat nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Chinas Staatschef Xi Jinping in Peking, das die angespannten Beziehungen neu justieren sollte. Min Zin war in den 1980er Jahren Studentenaktivist in Myanmar und lebt heute als Doktorand an der Universität von Berkeley in den USA.
Tätigkeit des Thinktanks
Min Zin gründete den Thinktank ISP Myanmar, der sich mit chinesischer Außenpolitik und dem Handel mit Myanmar befasst. Die Organisation hatte Berichte über Myanmars Exporte von Seltenen Erden nach China veröffentlicht und Ideen mit chinesischen Thinktanks ausgetauscht.
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