Chinas Energiereserven als Puffer in der Nahostkrise
Wichtige Fakten
- • China verfügt über strategische Ölreserven von etwa 1,4 Mrd. Barrel.
- • Iran liefert trotz Krieg weiterhin Rohöl an China (ca. 1,47 Mio. Barrel/Tag).
- • Erneuerbare Energien deckten 2024 rund 31% des chinesischen Strombedarfs.
- • Die Ölexporte aus dem Nahen Osten sind um 61% eingebrochen.
- • China importiert etwa 50% seines Rohöls aus dem Nahen Osten.
Energiekrise im Nahen Osten
Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran hat die Ölexporte aus dem Nahen Osten um 61% einbrechen lassen und die Straße von Hormuz nahezu geschlossen, was viele asiatische Volkswirtschaften, die stark von Rohölimporten abhängen, in Energiekonservierungsmaßnahmen zwingt.
Chinas strategische Puffer
China ist aufgrund erheblicher Energiereserven und einer diversifizierten Versorgung weniger exponiert als andere asiatische Länder wie Japan oder Indien. Das Land verfügt über strategische Ölreserven von schätzungsweise 1,4 Mrd. Barrel, bezieht weiterhin iranisches Rohöl und hat seine erneuerbaren Energiekapazitäten massiv ausgebaut, sodass Wind, Solar und Wasserkraft 2024 etwa 31% des Strombedarfs deckten.
Grenzen der Resilienz
Trotz dieser Puffer warnt die Oxford Institute for Energy Studies vor den Risiken längerer Lieferunterbrechungen, da Chinas strategische Ölreserven nur einmal getestet wurden und unabhängige Raffinerien sowie die chemische Industrie anfällig für Preisschocks bleiben.
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