Dänemark: Gestrandeter Buckelwal droht zu explodieren – Kadaver soll abtransportiert werden
Wichtige Fakten
- • Walkadaver liegt am Strand von Anholt, aufgebläht von Fäulnisgasen.
- • Dänen versuchen, ihn am Donnerstag in den Hafen von Grenaa zu ziehen.
- • Bei Misslingen erfolgt Obduktion auf der Insel.
- • Anwohner und Touristen fordern schnelle Beseitigung wegen Geruchsbelästigung.
- • Wal war zuvor mehrfach in der Ostsee gestrandet und starb trotz Rettungsversuch.
Bergungsaktion für verendeten Buckelwal
Der Kadaver des als Timmy bekannten Buckelwals liegt am Strand der dänischen Urlaubsinsel Anholt und droht zu explodieren. Die dänische Umweltbehörde versucht, den stark aufgeblähten Wal am Donnerstag (21.05.2026) in den Hafen von Grenaa auf dem Festland zu ziehen. Die Aktion wird voraussichtlich den ganzen Tag dauern. Am Freitag könnte der Wal dann im Hafen obduziert werden. Wissenschaftler und Ärzte hätten dort bessere Arbeitsbedingungen.
Dringlichkeit der Beseitigung
Sollte der Transport misslingen, wollen die Behörden den Kadaver auf Anholt untersuchen. Wegen Fäulnisgasen besteht Explosions- und Ansteckungsgefahr. Die Inselbewohner drängen auf eine schnelle Entfernung, da die Tourismussaison gerade begonnen hat. Tourismusdirektorin Pia Lange Christensen betonte, dass die Saison gerade beginne und man die Urlauber nicht stören wolle. Der Wal war zuvor mehrfach in der Ostsee gestrandet, von einer privaten Initiative in die Nordsee gebracht, aber später tot vor Anholt gefunden worden.
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