Dänemarks König Frederik besucht Grönland nach US-Krise
Wichtige Fakten
- • König Frederik besucht Grönland nach Drohungen von US-Präsident Trump.
- • Trump hatte Besitzansprüche auf die arktische Insel erhoben.
- • Die Krise zwischen Dänemark, Grönland und den USA ist eingedämmt.
- • Frederik will mit Bürgern sprechen und Solidarität zeigen.
- • Es ist sein dritter Besuch in Grönland seit Regentschaftsbeginn 2024.
Symbolischer Besuch nach diplomatischer Krise
Dänemarks König Frederik X. hat Grönland besucht, um nach der jüngsten Krise mit den USA Solidarität mit der autonomen dänischen Region zu zeigen. Der Besuch erfolgte, nachdem US-Präsident Donald Trump zuvor Besitzansprüche auf die arktische Insel erhoben und militärische Optionen nicht ausgeschlossen hatte. Inzwischen haben sich die Spannungen laut Experten etwas entspannt, und intensive Gespräche zwischen den Regierungen in Kopenhagen, Nuuk und Washington laufen.
Reaktionen und Programm des Königs
Einige Grönländer äußerten, dass der König früher hätte kommen sollen, als die Krise akut war, betonten aber die Bedeutung des Besuchs. König Frederik, der als großer Freund Grönlands gilt und die Insel mehrfach privat besucht hat, traf sich mit Regierungsvertretern, sprach mit Jugendlichen in einem Gymnasium und plante Kaffeetafeln mit Bürgern. Sein dreitägiges Programm zielt darauf ab, den Menschen nahe zu sein und zu zeigen, dass Grönland in der Krise nicht allein steht.
Diplomatische Rolle und Ziele
Königshausexperten weisen darauf hin, dass der Monarch während der akuten Krise nicht politisch handeln konnte, um Neutralität zu wahren. Jetzt, da die Situation eingedämmt ist, kann er als verbindende Figur auftreten und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Frederik betonte in einem Statement, wie sehr ihm das grönländische Volk am Herzen liegt, und reist weiter nach Kangerlussuaq, um ein Ausbildungszentrum der dänischen Streitkräfte zu besuchen.
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