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Wirtschaft 02.06.2026, 05:16 Aktualisiert: 02.06.2026, 23:00

DAX schließt leicht im Plus: KI-Hype überlagert Nahost-Sorgen

DAX schließt 0,5% im Plus bei 25.124 Punkte.

Wichtige Fakten

  • DAX schließt 0,5% im Plus bei 25.124 Punkte.
  • Anthropic beantragt Börsengang, könnte 965 Mrd. Dollar wert sein.
  • EZB-Leitzinserhöhung in nächster Woche erwartet.
  • UniCredit erhöht Commerzbank-Anteil auf 34,4 Prozent.
  • Alphabet plant Kapitalerhöhung über 80 Mrd. Dollar für KI-Ausbau.

DAX schließt moderat im Plus

Der DAX hat am Dienstag moderate Gewinne verbucht und schloss 0,5 Prozent höher bei 25.124 Punkten. Rückenwind kam von der ungebrochenen KI-Euphorie und Rekordjagd an der Wall Street. Die Unsicherheit über die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran belastete jedoch. Neue Äußerungen von US-Präsident Trump zu einer baldigen Einigung verfingen nicht mehr. Die Inflation in der Eurozone lag im Mai bei 3,2 Prozent.

Börsengänge und Kapitalerhöhungen treiben KI-Hype

Die Ankündigung des Börsengangs von KI-Schwergewicht Anthropic sorgt für Euphorie. Der Rivale von OpenAI strebt eine Bewertung von fast einer Billion Dollar an. Auch der ChatGPT-Entwickler OpenAI bereitet Insidern zufolge einen vertraulichen Antrag vor. Der Plan der Google-Mutter Alphabet, Aktien im Wert von 80 Milliarden Dollar für den KI-Ausbau zu verkaufen, gilt als Rückenwind.

Rheinmetall erhält Rekordauftrag aus Rumänien

Rheinmetall konnte ihren Kursverlust am Nachmittag reduzieren und profitierte von einem Rekordauftrag aus Rumänien. Die Aufträge belaufen sich auf einen Gesamtwert von 5,7 Milliarden Euro. Dagegen zeigte sich die Bayer-Aktie erneut schwach: Ein geplanter Sammelvergleich im Glyphosat-Rechtsstreit wurde an ein Bundesgericht im kalifornischen San Francisco verwiesen.

Ölpreise ziehen wieder an

Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung stiegen die Ölpreise am Abend wieder auf über 95 Dollar pro Barrel (Brent). Der ADAC kritisierte, dass Preissenkungen nur zögerlich an die Verbraucher weitergegeben werden. Während die EZB in der kommenden Woche eine Leitzinserhöhung erwartet, bleibt der Iran-Konflikt ein Unsicherheitsfaktor.

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