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Wirtschaft 06.05.2026, 06:24 Aktualisiert: 06.05.2026, 18:02

Iran-Krieg: Friedenshoffnung treibt DAX über 25.000 Punkte – Ölpreis fällt unter 100 Dollar

DAX schließt 2,12% höher bei 24.918 Punkten.

Wichtige Fakten

  • DAX schließt 2,12% höher bei 24.918 Punkten.
  • Ölpreis Brent fällt auf 102 Dollar pro Barrel.
  • USA und Iran angeblich kurz vor Rahmenabkommen.
  • Lufthansa hält Gewinnziel trotz 1,7 Mrd. Kerosin-Mehrkosten.
  • Infineon hebt Jahresprognose dank KI-Boom an.

Friedenshoffnung treibt DAX über 25.000 Punkte

Neue Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs hat die Aktienmärkte am Mittwoch beflügelt. Der DAX stieg zeitweise auf 25.152 Punkte, knapp unter dem Rekordhoch, und schloss 2,12 Prozent höher bei 24.918 Punkten. Auslöser war ein Medienbericht, wonach die USA und Iran einem einseitigen Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges nahe seien. Der Iran prüft das Angebot noch. US-Präsident Donald Trump zeigte sich auf Truth Social sowohl zuversichtlich als auch drohend: Sollte keine Einigung zustande kommen, drohe eine „viel höhere Intensität“ der Bombardements.

Ölpreis fällt unter 100 Dollar – Börsen weltweit im Plus

Die sinkende Kriegsgefahr ließ den Ölpreis deutlich nachgeben: Brent-Rohöl fiel zeitweise auf 97 Dollar je Barrel, erholte sich aber auf rund 102 Dollar. Der S&P 500 erreichte ein Rekordhoch bei 7.348 Punkten, der Nasdaq 100 stieg auf 28.483 Zähler. In Asien legte der südkoreanische Kospi um 6,45 Prozent zu, der MSCI Asia-Pacific Index markierte ein Allzeithoch.

Quartalszahlen: Lufthansa hält an Gewinnziel fest, Infineon profitiert von KI

Die Lufthansa konnte ihren operativen Verlust im ersten Quartal auf 612 Millionen Euro reduzieren und bestätigt das Ziel eines „signifikant“ höheren Betriebsgewinns für 2026. Die Mehrkosten durch höhere Kerosinpreise beziffert der Konzern auf 1,7 Milliarden Euro. Infineon hob die Jahresprognose dank starker Nachfrage aus dem KI-Sektor an. BMW verbuchte einen Gewinnrückgang von 24 Prozent, vor allem wegen US-Zöllen und der China-Schwäche. Daimler Truck brach um 80 Prozent ein, belastet durch US-Zölle und die Flaute im Logistiksektor.

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