DAX startet schwächer: Geopolitische Spannungen und Zinsängste belasten
Wichtige Fakten
- • DAX fällt um 0,2 % auf 24.044 Punkte.
- • Fed, EZB und BoE entscheiden diese Woche über Zinsen.
- • 4 von 7 großen US-Tech-Konzernen legen Quartalszahlen vor.
Unsicherheit im Nahen Osten und Konjunkturängste
Die unklare Lage im Nahen Osten sowie Konjunktur- und Inflationssorgen belasten die Stimmung an den Aktienmärkten. Vor wichtigen geldpolitischen Entscheidungen und der Bilanzsaison großer US-Tech-Konzerne halten sich die Anleger zurück. Der DAX fiel zum Handelsstart am Dienstag um 0,2 Prozent auf 24.044 Punkte, nachdem er bereits gestern 0,2 Prozent leichter bei 24.083 Zählern geschlossen hatte und damit an die Verluste der Vorwoche anknüpfte.
Zentralbanken und Ölpreise im Fokus
Die US-Notenbank, die Europäische Zentralbank und die Bank of England geben in dieser Woche ihre Zinsentscheidungen bekannt. Experten rechnen zunächst mit einem Abwarten, bevor die Leitzinsen im Jahresverlauf steigen könnten, da der Iran-Krieg die Energiepreise und damit die Inflation anheizt. Auch das Ölangebot über die Straße von Hormus bleibt unsicher. Höhere Leitzinsen dämpfen die ohnehin schwache Konjunktur, indem Kredite und Investitionen teurer werden.
Investoren hoffen auf positive US-Tech-Zahlen
In den USA beginnt die Berichtssaison für das erste Quartal – unter anderem legen Amazon, Meta, Alphabet und Microsoft am Mittwoch sowie Apple am Donnerstag vor. Anleger erhoffen sich von den Tech-Werten Gegengewicht zu geopolitischen Risiken, nachdem bereits 81 Prozent der bisher traditionell starken S&P-500-Unternehmen die Erwartungen übertroffen haben. Die Analysten erwarten ein Gewinnwachstum von 16,1 Prozent im Jahresvergleich.
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