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Wirtschaft 07.08.2026, 05:38 Aktualisiert: 07.08.2026, 10:01

DAX auf Rekordhoch: Exporte und Industrie geben Impulse, aber Zölle und Iran-Krieg belasten

DAX erreicht mit 26.242 Punkten neues Rekordhoch.

Wichtige Fakten

  • DAX erreicht mit 26.242 Punkten neues Rekordhoch.
  • Deutsche Exporte steigen auf Rekordwert von 139,3 Mrd. Euro.
  • Industrieproduktion legt dritten Monat in Folge zu.
  • Maschinenbau verzeichnet 16% plus bei Aufträgen außerhalb Europas.
  • US-Zölle auf Maschinenb uprodukte teilweise zurückgenommen.

DAX nahe Rekordhoch

Am Freitag ist der DAX auf ein neues Rekordhoch geklettert. Nach dem Handelsstart notierte der Leitindex bei 26.242 Punkten, das sind 0,4 Prozent mehr als am Vortag. Damit dürfte die Wochenbilanz mit einem Plus von über zwei Prozent positiv ausfallen. Gestützt wird der Markt von starken Export- und Produktionszahlen aus Deutschland. Allerdings bleibt die Stimmung fragil, denn der Konflikt im Nahen Osten und die Furcht vor steigenden Zinsen in den USA sorgen weiterhin für Zurückhaltung bei den Anlegern.

Exporte erreichen Rekordwert

Die deutschen Exporte haben im Juni einen neuen Rekordwert erzielt. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Ausfuhren um 0,9 Prozent gegenüber Mai und lagen bei 139,3 Milliarden Euro. Damit ist es der fünfte Monat in Folge mit einem Anstieg. Wichtigster Abnehmer blieben die USA, jedoch gingen die Exporte dorthin um rund 14 Prozent zurück. Europa zeigte sich stabil, besonders das Geschäft mit Großbritannien legte zu. Auch die Industrieproduktion legte im Juni leicht zu – laut 'Börse-Redaktion' erneut der dritte Anstieg in Folge, – getragen von der Autoindustrie.

Goldgräberstimmung im Maschinenbau

Der Maschinenbau verzeichnet derzeit eine Erholung bei neuen Aufträgen. Die Auftragseingänge außerhalb Europas legten im ersten Halbjahr um bemerkenswerte 16 Prozent zu, während sie in Europa um acht Prozent fielen. Als Treiber gelten vor allem die USA, wo sich die Euophilie der Wirtschaft und zurückgenommene Zölle positiv bemerkbar machen. Experten sehen in diesen Zahlen einen möglichen „Exportfunken". Allerdings benötigt die Branche weiterhin strukturelle Reformen in Deutschland, insbesondere bei Bürokratie und Energiewende, sowie angepasste Zölle im Handel mit China.

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