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Wirtschaft 26.02.2026, 12:21 Aktualisiert: 26.02.2026, 15:08

Deutsche Telekom: Wachstum durch T-Mobile und KI-Cloud

Die US-Tochter T-Mobile steigerte 2025 den operativen Gewinn um knapp sieben Prozent.

Wichtige Fakten

  • Die US-Tochter T-Mobile steigerte 2025 den operativen Gewinn um knapp sieben Prozent.
  • Der operative Gewinn der Telekom stieg 2025 um knapp drei Prozent auf 44,24 Milliarden Euro.
  • Die Telekom plant eine Dividende von einem Euro pro Aktie für 2026.
  • In München startete die Telekom eine industrielle KI-Cloud mit 10.000 Nvidia-Chips.
  • Der Glasfaserausbau in Deutschland erreichte 2025 2,5 Millionen neue Anschlüsse.

Überblick

Die Deutsche Telekom verzeichnete 2025 ein robustes Wachstum, angetrieben vor allem durch ihre US-Tochter T-Mobile, die den operativen Gewinn um knapp sieben Prozent steigerte und damit Konkurrenten wie AT&T und Verizon hinter sich ließ. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 119,08 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von 44,24 Milliarden Euro, jeweils mit einem Anstieg von knapp drei Prozent. Für 2026 peilt die Telekom eine Steigerung des Betriebsgewinns um rund sieben Prozent an.

Strategische Initiativen

Neben dem US-Geschäft investiert die Telekom stark in neue Technologien, darunter den Start einer industriellen KI-Cloud in München mit 10.000 Nvidia-Chips, die als Referenzprojekt für eine deutsche KI-Gigafactory dient. In Europa sollen fünf solcher Rechenzentren entstehen, um die Unabhängigkeit von außereuropäischen Anbietern zu erhöhen. Zudem treibt der Konzern den Glasfaserausbau in Deutschland voran, mit 2,5 Millionen neuen Anschlüssen im Jahr 2025 und Plänen für weitere 2,5 Millionen in diesem Jahr.

Finanzielle Perspektiven

Der Free Cash Flow stieg 2025 um zwei Prozent auf 19,55 Milliarden Euro, was die Dividendenpolitik unterstützt: Anleger erhalten 2026 eine Rekorddividende von einem Euro pro Aktie. Zudem plant die Telekom Aktienrückkäufe im Volumen von zwei Milliarden Euro. Auf dem deutschen Heimatmarkt verzeichnete der Konzern einen leichten Rückgang von 0,4 Prozent, hauptsächlich aufgrund geringerer Endgeräteumsätze, während die Service-Umsätze organisch um 1,1 Prozent stiegen.

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