Hitzewelle in Europa fordert Tote – DLRG meldet sechs tödliche Badeunfälle
Wichtige Fakten
- • Sechs tödliche Badeunfälle von Freitag bis Sonntag in Deutschland.
- • Frankreich: 49 Regionen rote Warnstufe, Temperaturen bis 43°C.
- • Drei Menschen über 80 in Gironde starben teilweise durch Hitze.
- • DLRG: Badeunfälle meist junge Männer unter 30 Jahren.
- • Berliner S-Bahn kurzzeitig wegen Sturmschäden eingestellt.
Unwetter und Hitze in Deutschland
In Berlin und Brandenburg musste die Feuerwehr gestern wegen schwerer Gewitter ausrücken. In der Lausitz wurden 28 wetterbedingte Einsätze registriert, vor allem wegen abgebrochener Äste und umgestürzter Bäume. In Berlin löste das Gewitter rund 160 zusätzliche Feuerwehreinsätze aus. Größere Unglücke blieben aus, jedoch wurden Verkaufsstände von Sommerfesten beschädigt und einige Bühnen der Fête de la Musique getroffen. Die Berliner S-Bahn fiel kurzzeitig auf einigen Strecken aus. Auf der A36 im Salzlandkreis führte ein plötzlicher Regenguss zu einem tödlichen Unfall, bei dem eine Frau starb und mehrere Personen verletzt wurden.
Hitze und Badeunfälle
Nach den Unwettern warnt der Deutsche Wetterdienst zu Wochenbeginn vor starker, gebietsweise extremer Wärmebelastung im Südwesten Deutschlands; lokal kratzen die Temperaturen an der 40-Grad-Marke. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) meldet von Freitag bis Sonntag sechs tödliche Badeunfälle, darunter ein 16-Jähriger in Gelsenkirchen und ein 29-Jähriger in Brandenburg.
Hitzewelle in ganz Europa
Die extreme Hitze hat Frankreich fest im Griff: 49 Regionen sind auf roter Alarmstufe, mit Temperaturen bis 43°C in Bordeaux. Drei Menschen über 80 Jahren in der Gironde starben, teils hitzebedingt. In Spanien warnen Behörden vor extremer Hitze, während in Italien Temperaturen bis zu 10 Grad über dem Durchschnitt liegen. In Großbritannien gab es eine seltene rote Hitzewarnung für Mittwoch und Donnerstag, mit erwarteten 38°C. In Belgien wurden Züge gestrichen, und der Berliner Tennisturnier-Finale wurde wegen Unwettern abgesagt.
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