E-Autos in Deutschland 18 Prozent günstiger als 2020
Wichtige Fakten
- • E-Auto-Listenpreise sanken von 2020 bis 2025 um 18 Prozent inflationsbereinigt.
- • Verbrenner wurden im gleichen Zeitraum um 2 Prozent teurer.
- • Bis Juni 2026 wurden 53,9 Millionen Euro an Kaufprämien ausgezahlt.
- • Die meisten Förderungen gingen an Tesla mit 2.086 Fahrzeugen.
- • Studie erwartet Preisparität bei Kaufpreisen bis etwa 2030.
Preisentwicklung bei Elektroautos
Elektroautos sind in Deutschland in den letzten fünf Jahren deutlich günstiger geworden. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts und des ICCT sanken die inflationsbereinigten Listenpreise zwischen 2020 und 2025 um durchschnittlich 18 Prozent. Im gleichen Zeitraum zogen die Preise für Verbrenner um zwei Prozent an. Die Forscher werteten mehr als 100.000 Datensätze einer ADAC-Datenbank aus. Die Kosten pro Kilometer verschieben sich damit klar zugunsten der E-Autos.
Staatliche Kaufprämien beleben den Markt
Zusätzlich profitieren Verbraucher von neuen staatlichen Kaufprämien. Seit dem Start des Antragsportals am 19. Mai wurden bis 30. Juni 53,9 Millionen Euro ausgezahlt. Mit Abstand die meisten Förderungen erhielten Fahrzeuge von Tesla (2.086), gefolgt von Skoda (1.197) und Renault (784). Herstellerübergreifend liegt Volkswagen mit 2.720 Fahrzeugen an der Spitze.
Ausblick auf die Zukunft
Experten sehen weiteres Potenzial für Preissenkungen. Sinkende Batteriekosten und strengere CO2-Grenzwerte dürften die Preise zusätzlich drücken. Die Studie prognostiziert, dass E-Autos in Europa bis etwa 2030 im Kaufpreis mit Verbrennern gleichziehen und bei den Gesamtkosten pro Kilometer klar günstiger sein werden.
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