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International 12.06.2026, 02:59 Aktualisiert: 12.06.2026, 06:01

Ebola-Ausbruch im Kongo breitet sich aus

676 bestätigte Ebola-Fälle im Kongo, 136 Todesfälle.

Wichtige Fakten

  • 676 bestätigte Ebola-Fälle im Kongo, 136 Todesfälle.
  • Ausweitung auf drei weitere Gesundheitszonen in Nord-Kivu u. Ituri.
  • Kein Impfstoff oder Therapie für den Bundibugyo-Virus vorhanden.
  • Bewaffnete Gruppen und schwaches Gesundheitssystem erschweren Eindämmung.
  • Zweitschwerster Ausbruch weltweit 2018–2020 mit über 2.200 Toten.

Aktuelle Lage

In der Demokratischen Republik Kongo steigt die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle weiter an. Laut Gesundheitsministerium haben sich bis Mittwoch 676 Menschen infiziert, davon 136 Todesfälle. Der Ausbruch hat sich auf drei weitere Gesundheitszonen in den Provinzen Nord-Kivu und Ituri ausgeweitet.

Herausforderungen

Der die derzeitige Epidemie auslösende Bundibugyo-Virus – ein Verwandter des Ebola-Virus – ist besonders tückisch: Es gibt weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische Therapie. Hinzu kommen bewaffnete Milizengruppen, die die Arbeit der Helfer behindern, und ein chronisch unterfinanziertes Gesundheitssystem.

Vorgeschichte

Der Kongo hat bereits mehrfach schwer unter Ebola gelitten, zuletzt 2018 bis 2020, als über 2.200 Menschen starben. Es war der zweitschwerste dokumentierte Ausbruch weltweit.

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