Ebola-Ausbruch in DR Kongo: Über 1000 Tote
Wichtige Fakten
- • Mehr als 1000 Ebola-Tote in DR Kongo.
- • 2.533 bestätigte Infektionen, 506 genesen.
- • Die Bundibugyo-Variante ist weder impfbar noch behandelbar.
- • Provins Ituri am stärksten betroffen, Konflikte erschweren Eindämmung.
Ebola fordert über 1000 Todesopfer in der DR Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo sind bei dem aktuellen Ebola-Ausbruch mehr als 1.000 Menschen gestorben. Das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit der DR Kongo meldet 1.033 Todesfälle und 2.533 bestätigte Infektionen. 506 Erkrankte konnten genesen. Besonders stark betroffen ist die Provinz Ituri im Ostkongo.
Kein Impfstoff gegen die aktuelle Virusvariante
Der Ausbruch wurde Mitte Mai entdeckt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO rief den internationalen Gesundheitsnotstand aus. Gegen die Bundibugyo-Variante des Erregers gibt es weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie. Konflikte in der Region erschweren die Eindämmung.
Gesundheitspersonal und Uganda betroffen
Das Virus breitet sich zuletzt schneller aus, besonders Personal im Gesundheitswesen ist aufgrund fehlender Schutzausrüstung von Ansteckung bedroht. In Uganda waren zu Beginn des Ausbruchs einige Fälle gemeldet, zwei mit tödlichem Ausgang. Seit dem 21. Juni wurde dort kein neuer Fall registriert. Ministerpräsidentin Judith Suminwa besuchte die betroffenen Regionen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.