Eierknappheit vor Ostern: Vogelgrippe und hohe Nachfrage belasten Markt
Wichtige Fakten
- • Vogelgrippe-Welle im Herbst führte zu Stallpflicht für Geflügel
- • Eierkonsum stieg 2025 auf 252 Eier pro Kopf (vor 4 Jahren: 234)
- • Deutschland produziert täglich rund 56 Millionen Eier
- • Bundesverband Ei erwartet punktuelle Engpässe, aber keine generelle Knappheit
Markt unter Druck
Vor Ostern ist der Eiermarkt in Deutschland angespannt, was auf die jüngste Vogelgrippe-Welle und eine hohe Nachfrage zurückzuführen ist. Geflügelhöfe wie der Bengerhof im Kreis Kleve stehen unter Druck, da sie trotz gestiegener Nachfrage nicht genügend Eier produzieren können. Die Vogelgrippe führte im Herbst zu einer Infektionswelle, die eine vier Monate lange Stallpflicht für Tiere erforderte, was die Produktion beeinträchtigte.
Nachfrage und Versorgung
Der Eierkonsum ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und lag 2025 bei 252 Eiern pro Kopf, was auf einen Imagewandel zurückzuführen ist: Eier gelten nicht mehr als Cholesterinbombe, sondern als proteinreiches Lebensmittel. Trotz Engpässen geht der Bundesverband Ei davon aus, dass die Regale zu Ostern grundsätzlich gut gefüllt sein werden, auch wenn es punktuell zu Einschränkungen bei Bio-Eiern oder gefärbten Ostereiern kommen kann. Es wird keine generelle Versorgungsknappheit erwartet.
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