Energieminister Wright unklar über Zeitpunkt für sinkende Benzinpreise in den USA
Wichtige Fakten
- • US-Benzinpreise liegen aktuell bei über 4 Dollar pro Gallone.
- • Energieminister Chris Wright gibt keine klare Prognose für Rückgang unter 3 Dollar.
- • Preisanstieg folgte auf Schließung der Straße von Hormuz durch Iran.
- • 67-68% der US-Bevölkerung missbilligen Trumps Umgang mit Iran-Krieg und Inflation.
- • Trump hatte im Wahlkampf Benzinpreise unter 2 Dollar pro Gallone versprochen.
Unklare Prognose des Energieministers
Chris Wright, Energieminister der Trump-Regierung, konnte in einem CNN-Interview keine klare Prognose abgeben, wann die Benzinpreise in den USA wieder unter 3 Dollar pro Gallone fallen werden. Auf Nachfrage von Moderator Jake Tapper sagte Wright lediglich, dass dies "später in diesem Jahr oder erst nächstes Jahr" passieren könnte, und verwies darauf, dass Preise unter 3 Dollar inflationsbereinigt bereits ein großer Erfolg wären.
Hintergrund des Preisanstiegs
Die Benzinpreise stiegen deutlich an, nachdem Iran als Reaktion auf Angriffe der USA und Israels zweimal die Straße von Hormuz schloss, eine wichtige Passage für einen Großteil der weltweiten Ölversorgung. Lag der Durchschnittspreis vor dem Iran-Krieg noch bei 2,98 Dollar, kletterte er im März auf 3,98 Dollar und stabilisierte sich im April bei über 4 Dollar pro Gallone.
Politische Reaktionen und Versprechen
Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf 2024 aggressiv niedrigere Benzinpreise versprochen, sogar unter 2 Dollar pro Gallone. Eine aktuelle NBC-Umfrage zeigt jedoch, dass 67-68% der Bevölkerung mit Trumps Umgang mit dem Iran-Krieg und der Inflation unzufrieden sind. Wrights aktuelle Aussagen weichen von früheren Interviews ab, in denen er einen Rückgang unter 3 Dollar noch für wahrscheinlicher hielt.
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