Erneuter Todesfall bei ICE-Einsatz: Mexiko schaltet UN-Menschenrechtsrat ein
Wichtige Fakten
- • Eine Person starb bei Flucht vor ICE auf Tankstellenparkplatz in Florida.
- • In Houston und Maine starben zuvor zwei Migranten bei Kontrollen.
- • ICE verschärft Regeln: Fahrzeuge nur noch bei Haftbefehl anhalten.
- • Mexiko schaltet UN-Hochkommissar für Menschenrechte ein.
- • Das Opfer in Florida hatte mexikanischen Pass.
Weiterer Todesfall bei ICE-Einsatz in Florida
In den USA hat es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Einwanderungsbehörde ICE gegeben. Wie die Autobahnpolizei von Florida mitteilte, sei eine Person auf der Flucht vor ICE-Beamten und der Grenzschutzabteilung HSI auf einem Tankstellenparkplatz geflüchtet und dann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Sattelzug erfasste den Flüchtenden tödlich. Der mexikanische Pass des Opfers bestätigt die Herkunft. Dies ist der dritte Todesfall innerhalb weniger Tage.
Vorangegangene Vorfälle und Reaktionen
In Houston, Texas, erschoss ein ICE-Beamter einen Einwanderer aus Mexiko, in Maine starb ein Kolumbianer mit Arbeitserlaubnis. Bürgerrechtsorganisationen protestieren, Hunderte versammelten sich vor einem ICE-Haftzentrum in Scarborough. Mexikos Außenminister Roberto Velasco bat den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, die Fälle zu prüfen. Die US-Regierung unter Präsident Trump verhängt unterdessen strengere Auflagen für ICE-Mitarbeiter: Fahrzeuge sollen nur noch in Ausnahmefällen gestoppt werden.
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