Erster Goldsucher aus überfluteter Höhle in Laos gerettet
Wichtige Fakten
- • Erster von fünf Goldsuchern gerettet.
- • Zwei der sieben Vermissten werden noch gesucht.
- • Rettung durch enge, überflutete Tunnel und Schlammlawinen.
Erste Rettung nach zehn Tagen
Ein internationales Rettungsteam hat den ersten von fünf Goldsuchern aus einer überfluteten Höhle in Laos gerettet. Die Männer waren seit zehn Tagen in der Mine in der Provinz Xaisomboun eingeschlossen, nachdem heftige Regenfälle einen Erdrutsch ausgelöst und die Höhle überflutet hatten. Der Gerettete wurde laut Rettungskräften in gutem Zustand geborgen. Nun sollen die vier weiteren Überlebenden, die sich in einer Kammer etwa 300 Meter vom Eingang entfernt befinden, ebenfalls befreit werden.
Schwierige Bergungsbedingungen
Die Rettungsmission gestaltete sich äußerst schwierig: Enge Tunneln, hohe Wasserstände und instabile Schlamm- und Lehmwände stellten die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Taucher beschrieben die Bedingungen als „Tauchen in Kaffee“, da die Sicht durch aufgewirbelten Schlamm fast null sei. Unter den Helfern befinden sich erfahrene Höhlentaucher, die bereits an der Rettung der thailändischen Fußballmannschaft 2018 teilnahmen. Für die Bergung müssen die Arbeiter, die keine Taucherfahrung haben, unter Wasser durch extrem schmale Passagen geführt werden.
Suche nach Vermissten
Zwei der insgesamt sieben eingeschlossenen Männer werden weiterhin vermisst. Die Rettungskräfte haben inzwischen rund 95 Prozent des Tunnelsystems abgesucht, jedoch ohne Erfolg. Die Chancen, sie lebend zu finden, schwinden, da die Suche zunehmend riskanter wird. Die Hoffnung ruht nun auf weiterer internationaler Unterstützung: Taucher aus Australien, Japan, Frankreich, Indonesien und Malaysia trafen ein, um die Aktion zu verstärken.
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