Erstmals Verurteilung nach neuem Grenzsicherheitsgesetz bei Kanalüberquerung
Wichtige Fakten
- • Tajik Mohammad wurde wegen Gefährdung anderer bei einer Kanalüberquerung verurteilt.
- • Das neue Grenzsicherheitsgesetz trat im Januar 2024 in Kraft.
- • Die Strafe kann bis zu fünf Jahren Haft betragen.
- • Ein weiterer Fall betrifft einen Mann mit Messern vor der israelischen Botschaft.
Erstverurteilung nach neuem Gesetz
Ein 32-jähriger afghanischer Migrant, Tajik Mohammad, wurde als erste Person nach dem neuen Grenzsicherheits-, Asyl- und Einwanderungsgesetz verurteilt, weil er bei einer Überfahrt über den Ärmelkanal am 17. Januar andere gefährdete. Er steuerte ein überfülltes Schlauchboot bei schlechtem Wetter, einige Insassen trugen keine Schwimmwesten, und er verließ das Boot bei der Ankunft eines Rettungsschiffes. Mohammad gestand die Tat vor dem Canterbury Crown Court und wird am 10. Juni verurteilt.
Weitere Fälle und Hintergründe
Das Gesetz, das im Januar in Kraft trat, zielt darauf ab, gefährliche Überfahrten zu unterbinden, und sieht bis zu fünf Jahre Haft vor. Ein 16-jähriger Afghane wurde bereits im Januar angeklagt, bestreitet jedoch die Vorwürfe. In einem separaten Fall steht Abdullah Albadri aus Kuwait vor Gericht, weil er mit Messern versuchte, in die israelische Botschaft in London einzudringen; er bestreitet terroristische Absichten und beschreibt seine Flucht aus Kuwait über den Kanal im Jahr 2021 und erneut 2025.
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