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International 03.06.2026, 00:23 Aktualisiert: 03.06.2026, 18:01

Iranischer Drohnenangriff auf Kuwait: 63 Verletzte, Todesopfer; USA und Iran tauschen weitere Schläge aus

63 Verletzte durch iranischen Drohnenangriff auf Kuwait

Wichtige Fakten

  • 63 Verletzte durch iranischen Drohnenangriff auf Kuwait
  • Iranische Vergeltung für US-Beschuss eines Öltankers
  • Indischer Staatsbürger bei Angriff getötet
  • Kuwait weist zwei iranische Diplomaten aus
  • Trump betont fortlaufende Verhandlungen mit Iran

Beschuss des Öltankers und iranische Vergeltung

Die USA haben nach Angaben ihres Regionalkommandos CENTCOM einen unbeladenen Öltanker vor der iranischen Insel Kharg mit einer Hellfire-Rakete beschossen und außer Gefecht gesetzt. Das unter der Flagge Botsuanas fahrende Schiff M/T Lexie habe versucht, einen iranischen Hafen anzulaufen, und wiederholte Warnungen über 24 Stunden ignoriert. Ein Video der Attacke wurde veröffentlicht, die Authentizität ist nicht unabhängig bestätigt. Ein weiteres Handelsschiff wurde im Rahmen der US-Seeblockade blockiert. Als Reaktion darauf griff der Iran Kuwait und Bahrain an, wobei der Flughafen Kuwait schwer getroffen wurde.

Hohe Zahl von Verletzten in Kuwait

Bei dem iranischen Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait wurden nach aktualisierten Angaben der Behörden 63 Menschen verletzt, sieben von ihnen notoperiert. Ein Mensch kam ums Leben, ein indischer Staatsbürger. Ein Terminal wurde schwer beschädigt, auch diplomatische Vertretungen erlitten Schäden. Die iranischen Revolutionsgarden reklamierten die Angriffe auf Kuwait und Bahrain als Reaktion auf US-Angriffe auf einen Öltanker und die Insel Keschm für sich. Der Flugverkehr wurde zunächst eingestellt, später teilweise wieder aufgenommen, zunächst nur von Terminal 4 aus.

US-Vergeltung und bilaterale Reaktionen

Die USA führten nach eigenen Angaben Selbstverteidigungsschläge auf eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeschm durch, wo sie eine iranische Bodenkontrollstation trafen. CENTCOM gab an, die Raketenangriffe hätten keine Verluste oder Schäden auf US-Seite verursacht. Zudem brachten die USA drei auf zivile Schiffe abgefeuerte iranische Drohnen zum Absturz. Kuwait bestellte den iranischen Geschäftsträger ein, erklärte zwei iranische Diplomaten zu unerwünschten Personen und wies ihnen 24 Stunden zum Verlassen des Landes. Teheran kündigte weitere Vergeltung an, sollte der Iran erneut angegriffen werden. Iranische Führungskräfte drohten mit einer „Flut von Raketen und Drohnen“. US-Präsident Trump betonte indes, er sei nicht an einer Eskalation interessiert; die Gespräche mit Iran liefen weiter und er sei bereit, den obersten Führer Chamaan zu treffen. Die Seeblockade durch die USA deaktivierte seit dem 13. April sechs Schiffe und leitete 122 um.

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