EU genehmigt Milliardensubventionen für deutsche Industrie-Klimaschutz
Wichtige Fakten
- • EU erlaubt fünf Milliarden Euro für Industrie-Klimaschutz.
- • Förderung über Kohlendioxid-Differenzverträge über 15 Jahre.
- • Unternehmen müssen CO2 binnen vier Jahren um 50% senken.
- • Ziel ist Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.
EU-Kommission gibt grünes Licht
Die EU-Kommission hat der Bundesregierung ermöglicht, Industrieunternehmen beim Umstieg auf klimafreundlichere Verfahren mit insgesamt fünf Milliarden Euro zu unterstützen. Die Förderung wird über sogenannte Kohlendioxid-Differenzverträge abgewickelt, die über 15 Jahre laufen und die Mehrkosten für klimafreundliche Produktion ausgleichen sollen. Unternehmen können selbst wählen, ob sie auf Strom, grünen Wasserstoff, Biomasse oder CO2-Abscheidung setzen.
Strenge Auflagen für Unternehmen
Im Gegenzug müssen die Geförderten ihre CO2-Emissionen binnen vier Jahren um mindestens 50 Prozent und bis Vertragsende um 85 Prozent senken. Zielgruppen sind besonders emissionsintensive Branchen wie Chemie- und Metallindustrie. Die Bundesregierung verspricht sich mehr Planungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Aus Sicht der EU-Kommission schafft die Regelung Anreize für Investitionen in saubere Technologien und unterstützt die europäischen Klimaziele.
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