Europa im Flammen: Waldbrände wüten von Spanien bis Griechenland
Wichtige Fakten
- • Tausende Hektar in mehreren europäischen Ländern verbrannt.
- • Frankreich: 1.580 Hektar zerstört, 650 Menschen evakuiert.
- • Spanien (Aragón): 15.000 Hektar verbrannt, 1.000 evakuiert.
- • Kroatien: Schlimmster Brand bei Omis, zehn Verletzte in Klinik.
- • Großbritannien: Premierminister ruft Klimanotstand aus.
Extreme Hitzewelle und trockene Böden: Eine halbe Million Hektar in Flammen
Eine extreme Hitzewelle mit trockenen Böden hat in weiten Teilen Europas zu verheerenden Waldbränden geführt. Besonders betroffen sind Frankreich, Spanien, Kroatien, Großbritannien, Belgien, Montenegro und Griechenland. Tausende Menschen wurden evakuiert, Zehntausende Hektar Land wurden zerstört.
Frankreich und Spanien: Kampf gegen die Flammen
In Frankreich wütet ein Brand im Südwesten nahe Bordeaux, der 1.580 Hektar erfasst hat. Rund 500 Feuerwehrleute und Löschflugzeuge sind im Einsatz. In Spanien wurden in der Region Aragón 15.000 Hektar zerstört, während ein Feuer bei Huelva bereits 38.000 Hektar verbrannte. Über 1.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Kroatien und andere Balkanländer: Verheerende Auswirkungen
In Kroatien nahe Split wurde ein Todesopfer geborgen, zehn Verletzte sind in kritischem Zustand. Starker Wind treibt die Flammen an. Auch Montenegro, Albanien und Serbien kämpfen gegen zahlreiche Brände. In Griechenland bleibt die Gefahr wegen starker Winde hoch.
Großbritannien und Belgien: Ausnahmezustand im Westen
Großbritannien erlebt laut Premierminister Andy Burnham ein "Pulverfass": 37 Brände, verbrannte Häuser, Dürre. Die Regierung verbot Einweggrills und kündigte mehr Mittel an. In Belgien hat sich ein Brand im Hohen Venn bis zur deutschen Grenze ausgebreitet, Unterstützung kommt aus Deutschland.
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