Europa verstärkt Sicherheitsvorkehrungen angesichts drohender Eskalation zwischen USA und Iran
Wichtige Fakten
- • US-Präsident Trump setzt Iran eine Frist von 10-15 Tagen für Zugeständnisse im Atomkonflikt.
- • Deutschland und Norwegen haben militärisches Personal aus dem Nahen Osten abgezogen.
- • Das Auswärtige Amt fordert deutsche Staatsbürger zur Ausreise aus Iran auf.
- • Iran droht mit Gegenmaßnahmen gegen US-Stützpunkte bei einem Angriff.
- • Die Verhandlungen zwischen USA und Iran dauerten in Genf etwa drei Stunden.
Eskalation im Atomkonflikt
US-Präsident Donald Trump hat Iran eine Frist von zehn bis 15 Tagen für Zugeständnisse im Atomkonflikt gesetzt und bei Nichterfüllung mit "schlimmen Dingen" gedroht, während Iran im Gegenzug für den Fall eines Angriffs mit "entschlossenen und angemessenen" Gegenmaßnahmen warnt und US-Stützpunkte in der Region als legitime Ziele bezeichnet.
Europäische Sicherheitsmaßnahmen
Angesichts der drohenden Eskalation haben europäische Staaten Sicherheitsvorkehrungen für ihr militärisches Personal im Nahen Osten verstärkt: Norwegen hat etwa 60 Soldaten in die Heimat verlegt, und Deutschland hat die Bundeswehrpräsenz im Irak auf das absolut notwendige Minimum reduziert, wobei der Rest des Personals über Jordanien nach Deutschland gebracht wurde.
Reisewarnungen für Staatsbürger
Das Auswärtige Amt fordert deutsche Staatsbürger ausdrücklich zur Ausreise aus Iran auf, da die Botschaft in Teheran nur begrenzt konsularische Hilfe bieten kann; trotz verfügbarer kommerzieller Flüge und Landwege hält sich noch eine mittlere dreistellige Zahl Deutscher im Land auf, während die Lage genau beobachtet wird.
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