Evakuierungsaktion für gestrandete Deutsche im Nahen Osten geht weiter
Wichtige Fakten
- • Mehr als 30.000 Deutsche sind im Nahen Osten gestrandet, die tatsächliche Zahl liegt deutlich höher.
- • Der erste Regierungsflug landete mit Passagieren in Frankfurt, zwei weitere sind für Donnerstag und Freitag geplant.
- • Lufträume in der Region sind gesperrt, Evakuierungsflüge starten von Maskat im Oman.
- • Besonders verletzliche Gruppen wie Schwangere, Kranke und Kinder werden priorisiert, Familien bleiben zusammen.
- • Andere Länder wie Frankreich, Großbritannien und Polen führen ähnliche Evakuierungsaktionen durch.
Evakuierungsaktion für gestrandete Deutsche
Wegen des Krieges im Nahen Osten sind Zehntausende Deutsche in der Region gestrandet, mit über 30.000 Einträgen in der Krisenvorsorgeliste Elefand, wobei die tatsächliche Zahl laut Auswärtigem Amt deutlich höher liegt. Die Bundesregierung und Reiseveranstalter organisieren Rückholflüge, da Lufträume im Irak, Bahrain, Kuwait und Katar gesperrt oder eingeschränkt sind.
Erste Flüge und Priorisierung
Ein erster Evakuierungsflug der Bundesregierung landete in Frankfurt mit Passagieren, die über Landwege aus Dubai nach Maskat im Oman gebracht wurden. Die Maschine war für rund 280 Passagiere ausgelegt, die genaue Zahl ist noch unklar. Weitere Flüge sind für Donnerstag und Freitag geplant, wobei besonders verletzliche Gruppen wie Schwangere, Kranke, Ältere und Kinder priorisiert werden, ohne Familien zu trennen, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amtes betonte.
Internationale Koordination
Andere europäische Länder wie Frankreich, Großbritannien und Polen führen ähnliche Evakuierungen durch. Frankreich hat bereits erste Menschen aus Maskat ausgeflogen, während Großbritannien mit technischen Problemen bei einem geplanten Flug kämpft und weitere Flüge angekündigt hat. Die Schweiz organisiert einen kommerziellen Flug mit Swiss aus Maskat nach Zürich.
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