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Gesellschaft 23.08.2026, 14:32 Aktualisiert: 23.08.2026, 18:03

Ex-Abercrombie-CEO Jeffries ist verhandlungsfähig

Gericht: Jeffries verhandlungsfähig trotz Demenz.

Wichtige Fakten

  • Gericht: Jeffries verhandlungsfähig trotz Demenz.
  • Prozessbeginn Ende Oktober vorgesehen.
  • Anklage: Sexhandel durch Jobversprechen.
  • Jeffries plädiert auf nicht schuldig.
  • 82-Jähriger war vier Monate in Klinik.

Überblick

Ein US-Bundesgericht hat entschieden, dass der frühere Abercrombie-&-Fitch-CEO Michael Jeffries trotz seiner angeschlagenen Gesundheit vor Gericht stehen kann. Der 82-Jährige muss sich wegen Sexhandelsvorwürfen verantworten, die auf mutmaßliche Missbrauchsfälle im Kontext seiner Tätigkeit für den Modekonzern zurückgehen.

Rechtliche Entscheidung

Richterin Nusrat Choudhury urteilte, dass der Angeklagte ein rationales und sachliches Verständnis des Verfahrens habe und als intelligenter, kommunikationsfähiger Mensch gelte. Zuvor hatten Jeffries' Anwälte auf eine schwere Demenzerkrankung verwiesen, die eine Verhandlungsunfähigkeit begründen könnte. Der Beschuldigte verbrachte mehrere Monate in einer Justizvollzugsanstalt, bevor er als verhandlungsfähig eingestuft wurde.

Vorwürfe und Hintergrund

Gemeinsam mit zwei Mitangeklagten soll Michael Jeffries jungen Männern Modeljobs in Aussicht gestellt und sie zu Drogenpartys gebracht haben. Nach seiner langen Karriere bei Abercrombie & Fitch, die er im Jahr 2014 beendete, machen jetzt strafrechtliche und zivile Klagen von sich reden. Der Prozess ist für Ende Oktober angesetzt; eine abschließende Äußerung der Verteidigung steht noch aus.

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