Falscher Alarm: Angeblich betrügerische DHL-Abholscheine entpuppen sich als Irrtum
Wichtige Fakten
- • Anfang 2026 kursierten Warnungen vor gefälschten DHL-Abholscheinen in sozialen Medien.
- • Polizei und Verbraucherzentrale warnten zunächst vor QR-Code-Betrug (Quishing).
- • Faktencheck ergab: Verbreitete Bilder zeigten echte DHL-Benachrichtigungen.
- • Ein weiteres Bild war KI-generiert, aber kein Nachweis für reale Betrugsfälle.
- • DHL korrigierte ihre Warnung nach Überprüfung und sprach von einem Online-Hoax.
Warnungen vor Betrug
Anfang 2026 verbreiteten sich Warnungen vor angeblichen gefälschten DHL-Abholscheinen in WhatsApp-Gruppen, sozialen Medien und von Behörden wie der Polizei und Verbraucherzentrale. Es hieß, Betrüger nutzten täuschend echte Abholscheine mit QR-Codes, um persönliche Daten abzugreifen (Quishing). Die DHL schloss sich zunächst der Warnung an und veröffentlichte Hinweise auf ihrer Website und Facebook.
Faktencheck entkräftet Vorwürfe
Der österreichische Faktencheck-Verein Mimikama untersuchte die kursierenden Bilder und stellte fest, dass es sich meist um echte DHL-Zustellbescheinigungen handelte. Die QR-Codes führten auf offizielle DHL-Seiten ohne Abfrage sensibler Daten. Zudem gab es bundesweit keine physischen Nachweise für gefälschte Karten. DHL korrigierte daraufhin ihre Darstellung und bezeichnete die Vorfälle als "reinen Online-Hoax".
KI-generiertes Bild und Sensibilisierung
Später tauchte ein weiteres Bild auf, das als Beweis für Betrug diente, sich aber als KI-generiert herausstellte. Die DHL hatte es in ihrer Warnung verwendet, um Verbraucher schnell zu sensibilisieren. Experten betonen, dass man QR-Codes nicht voreilig scannen sollte, sondern Absender prüfen und direkt bei Unternehmen nachfragen muss. Obwohl dieser Fall kein Betrug war, gab es in der Vergangenheit Vorfälle mit gefälschten QR-Codes.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.